3.5 Erdberg – St. Marx (Osten)
Der Standort erstreckt sich im Norden Wiens von Town-Town bis zur Gudrunstraße im Südosten. Mit einem Gesamtbestand von derzeit 700.370 m² ist er der drittgrößte Submarkt Wiens. Im vierten Quartal 2025 erzielte der Standort eine Vermietungsleistung von 1.635 m². Gegenüber dem vier- ten Quartal 2024 entspricht dies einem Anstieg von 69 %. Vergleicht man das Gesamtjahr 2025 mit einem Flächen- umsatz von 13.910 m² mit 2024, zeigt sich ebenso eine Zunahme (+33 %). Die jüngste Projektfertigstellung erfolgte 2024, wodurch der Submarkt um rund 6.000 m² erweitert wurde. Im Submarkt befinden sich derzeit zwei Projekte in der finalen Bauphase, die noch im ersten Halbjahr 2026 ab- geschlossen werden. Insgesamt werden damit rund 30.000 m² noch in diesem Jahr im Submarkt fertig-
gestellt. In den kommenden Jahren sind mehrere Neubau- und Revitalisierungsprojekte geplant, die sich jedoch noch nicht konkretisiert haben. Auch in den Jahren 2026 und 2027 ist rege Bautätigkeit im Submarkt zu erwarten – drei sich derzeit in Planung befindende Projekte sollen für weitere knapp 41.000 m² Fläche sorgen. Mit einer im Vergleich zum Vorquartal leicht gesunkenen Leerstandsquote von 3,26 % liegt der Submarkt Erdberg – St. Marx (Osten) deutlich unter dem Durchschnittswert von 4,60 %. Wir erwarten jedoch, dass die Quote im ers- ten Halbjahr 2026 steigen wird. Die Spitzenmiete ist leicht gestiegen und belief sich zuletzt auf 19,50 Euro/m². Sowohl Mindestmiete und Durchschnittsmiete bleiben unverändert bei 13,00 Euro/m² beziehungsweise 14,64 Euro/m².
3,26 % Leerstandsquote Q4/2025
1.635 m 2
19,50
Vermietungsleistung Q4/2025 (+69 % iVz Vorjahr)
Euro/m2/Monat netto Spitzenmiete
3 Jahres-Entwicklung-Vermietungsleistung
3 Jahres-Entwicklung-Leerstandsquote
35
9,0
8,0
30
7,0
25
6,0
20
5,0
4,0
15
3,0
10
2,0
5
1,0
0
0
Q1
Q2
Q3
Q4
Q1
Q2
Q3
Q4
Q1
Q2 Q3 Q4
Q1
Q2
Q3
Q4
Q1 Q2
Q3
Q4
Q1
Q2 Q3 Q4
2023
2024
2025
2023
2024
2025
in Tausend m² ● Vermietungsleistung
© OTTO Immobilien GmbH
in % ● Leerstand
© OTTO Immobilien GmbH
Quelle: Vienna Research Forum
Quelle: Vienna Research Forum
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