3.9 St. Pölten
Der 2024 neu in den Analyseraum des VRF aufgenom- mene Submarkt St. Pölten, der Teile des niederöster- reichischen Zentralraums umfasst, zeichnet sich durch eine sehr gute Anbindung an zentrale nationale Verkehrs- achsen aus, insbesondere an die A1 sowie die S33 und die unmittelbar angrenzende S5. Seit der Fertigstellung der Westbahnstrecke verfügt der Standort zudem über eine attraktive Anbindung an internationale Bahnverbindungen. Ergänzend erweitert der nahegelegene Donauhafen Krems das Einzugsgebiet durch ein trimodales Container- terminal mit Anbindung an Schiene, Straße und Binnen- schifffahrt. Insgesamt nimmt St. Pölten als Verkehrs- knotenpunkt und bedeutender Wirtschaftsstandort im niederösterreichischen Zentralraum sowie in der „Vienna Region“ eine zentrale Rolle ein. Das vorhandene Flächen- potenzial sowie die moderaten Grundstückspreise werden den Submarkt auch zukünftig als attraktive Alternative zum Großraum Wien auszeichnen.
Der Developer CTP entwickelt in Herzogenburg ein Pro- jekt mit einer Nutzfläche von insgesamt knapp 70.000 m². Ein Bauteil wurde bereits 2025 fertiggestellt, 2026 und 2027 soll jeweils ein weiterer Folgen. Insgesamt soll im Jahr 2027 der Bau zweier Projekte mit gemeinsam knapp 39.000 m² an Flächen abgeschlossen werden. Die Mietpreise für Neubauflächen in diesem Bereich liegen mit Stand Frühjahr 2026 unverändert zwischen 5,50 und 5,90 Euro/m²/Monat. Grundstücke werden weiterhin – abhängig von der Lage – in einer Spanne von 60 bis 120 Euro/m² gehandelt.
0 m 2
263.687 m 2
5,90
Gesamtfläche
Flächenumsatz 2025
Euro/m2/Monat netto Spitzenmiete Neubau
geringe Anzahl Logistikstandorte
hohe Anzahl Logistikstandorte
Herzogenburg
Purkersdorf
Sankt Pölten
Böheimkirchen
Neulengbach
Pressbaum
Wilhelmsburg
Quelle: Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV), OpenStreetMap contributors, ÖBB-Infrastruktur AG, Umweltbundesamt GmbH & European Union
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