1.1 Wien als Standort Wien, als eines der wichtigen internationalen Wirtschaftszentren, zieht Vorteile aus seiner zentralen Position im Herzen Europas.
Die österreichische Bundeshauptstadt fungiert als geografische Schnittstelle, die optimalen Zugang zu den Märkten Zentral- und Osteuropas ermöglicht. Der gut erreichbare Flughafen Wien-Schwechat und der moderne Hauptbahnhof erhöhen die Attraktivität Wiens für Perso- nen- und Güterverkehr durch ihre zahlreichen direkten Verbindungen weltweit und die Einbindung in das trans- europäische Autobahnnetz. Die hohe Lebensqualität ist seit vielen Jahren weltweit anerkannt: Nach drei Jahren an der Spitze wurde Wien im Economist Global Liveability Index 2025 gemeinsam mit Zürich als zweitlebenswerteste Stadt der Welt ein- gestuft – hinter Kopenhagen. Auch im Mercer Quality of Living City Ranking 2024 erreichte Wien den zweiten Platz hinter Zürich. Diese konstanten Spitzenplatzierungen verdeutlichen die Qualitäten der Bundeshauptstadt in Bezug auf Gesundheitswesen, Bildung, Infrastruktur und Erschwinglichkeit und bestätigen ihre bedeutende Rolle in Europa, wodurch jährlich viele Studierende und Fach- kräfte aus aller Welt angezogen werden. Wien dient zudem als einer der vier Amtssitze der Ver- einten Nationen und ist Sitz weiterer bedeutender Organi- sationen wie der OSZE, der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte, der OPEC, der IAEA und der UNIDO. Viele Großunternehmen und Marktführer, die meisten österreichischen Konzernzentralen sowie Kredit- institute und Versicherungen haben ihren Sitz in Wien. Als Finanz- und Bankenzentrum für Mittel- und Osteuropa stärken die in Wien ansässigen Anwaltskanzleien und Wirtschaftsprüfer mit ihrer CEE-Kompetenz diesen Sektor weiter. Außerdem hat sich die Anzahl der in Wien forschenden Unternehmen in den letzten 15 Jahren ver- dreifacht. Laut dem European Innovation Scoreboard (EIS) 2025 wird Österreich als „Strong Innovator" ein-
gestuft und belegt europaweit Platz 8 – besonders her- vorzuheben ist dabei die führende Position bei geistigem Eigentum (Design-, Marken- und Patentanmeldungen) sowie hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung.
→ Ausgewählte Infrastrukturmaßnahmen S1 Außenring Schnellstraße (Anbindung Seestadt Aspern)
Fertigstellung 2026
Fertigstellung 2030
U5-Frankhplatz-Karlsplatz (Verbindung 1. mit 9. Bezirk)
Fertigstellung 2030
U5-Elterleinplatz-Karlsplatz (Erweiterung zum 17. Bezirk)
Fertigstellung 2025
U2-Seestadt - Matzleinsdorferplatz (Verbindung 1. mit 10. Bezirk)
Fertigstellung 2032 bis 2035
U2-Seestadt - Wienerberg (Erweiterung um eine Station bis Wienerberg)
Fertigstellung 2032 bis 2035
U5-Hernals-Karlsplatz (Erweiterung im 17. Bezirk)
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